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Paketzustellung : Zahlen Inselbewohner bald extra?

Ein deutscher Fernsehklasssiker: Mit Jim Knopf eroberte die Augsburger Puppenkiste die deutschen Wohnzimmer. Bild: magostock

Fürs Porto gilt bislang: Alle zahlen gleich viel, solang nach Deutschland versendet wird. Doch Pakete auf Inseln zu bringen, wird der Post inzwischen zu teuer. Sie erwägt einen Zuschlag – doch dagegen gibt es Proteste.

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          Das Inselleben war schon immer etwas teurer. Wo andere Urlaub machen, sind Wohnungen oft knapp und die Mieten höher; was per Schiff oder Flugzeug in die Läden geschafft werden muss, kostet mehr als auf dem Festland. Ein Ausweg sind bisher Online-Bestellungen, jedenfalls dann, wenn die Deutsche Post die Pakete bringt. Während viele Konkurrenten einen saftigen „Inselzuschlag“ als Ausgleich für höhere Transportkosten verlangen, sind DHL-Pakete nicht teurer als auf dem Festland. Noch.

          Helmut Bünder
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Denn auch die Post würde gern heftiger zulangen. In einem Schreiben an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) hat sie im Sommer angekündigt, von 2020 an ebenfalls einen Aufschlag für Inselpakete zu verlangen. Auch die Bundesnetzagentur ist informiert worden. Sie hat schon eine Untersuchung eingeleitet, ob ein solcher Zuschlag mit dem Postrecht vereinbar wäre. In Unterlagen für ihren politischen Beirat am Montag, die der F.A.Z. vorliegen, ist nachzulesen, wie sich die Post das Ganze vorstellt.

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