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Opioid-Krise : Lokaler Vergleich

Der Pharma-Konzern Teva und drei große Pharmahändler haben einen Vergleich mit zwei Landkreisen in Ohio geschlossen. Bild: AFP

Im Rahmen der Opioid-Krise wurde mit zwei Landkreisen ein Vergleich geschlossen. Die Unternehmen zahlen 250 Millionen Dollar.

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          Die juristische Aufarbeitung der Opioid-Krise in den Vereinigten Staaten schreitet nur langsam voran: Der Pharma-Konzern Teva und drei große Pharmahändler haben nach übereinstimmenden Medienmeldungen einen Vergleich geschlossen mit zwei Landkreisen in Ohio, der zum Muster für einen überregionalen Vergleich werden könnte. Die Unternehmen zahlen nach Angaben der Washington Post an die beiden Landkreise 250 Millionen Dollar.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Ein Versuch des Bundesrichters Dan Polster allerdings, am Wochenende eine Einigung zwischen allen Klägern und den Unternehmen herbeizuführen, scheiterte. Nahezu alle Bundesstaaten, mehr als 2000 Kommunen, Landkreise, Indianerstämme und Hospitäler haben Unternehmen verklagt wegen ihrer Mitwirkung an der Opioid-Krise, der nach offiziellen Angaben seit 1999 rund 400 000 Menschen in Amerika zum Opfer gefallen sind.

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