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Autohersteller im Umbau : Opel erzielt mehr als eine Milliarde Euro Betriebsgewinn

  • Aktualisiert am

Dem Autohersteller Opel gelingt die Sanierung. Bild: dpa

Seit der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern wird Opel saniert. Die Zahlen werden immer besser.

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          Nach einer harten Sanierung hat der Automobilhersteller Opel im vergangenen Jahr seinen Betriebsgewinn auf 1,1 Milliarden Euro ausgebaut. Das sagte der Finanzvorstand des französischen Mutterkonzerns PSA, Philippe de Rovira, am Mittwoch in Rueil-Malmaison nahe Paris vor Medienvertretern. 2018 hatte Opel mit der britischen Schwestermarke Vauxhall einen operativen Gewinn von 859 Millionen Euro eingefahren.

          Opel gehört seit Sommer 2017 zu PSA. Während der Sanierung wurden auch viele Arbeitsplätze abgebaut.

          Der PSA-Konzern, zu dem auch die französischen Traditionsmarken Peugeot und Citroën gehören, steigerte im vergangenen Jahr seinen auf die Muttergesellschaft entfallenden Nettogewinn um gut 13 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das war ein neuer Rekord. Ausschlaggebend dafür waren laut De Rovira Kostensenkungen und neue Automodelle. Der Umsatz des Konzerns wuchs um ein Prozent auf 74,7 Milliarden Euro.

          Konzernchef Carlos Tavares betonte, der Autokonzern wolle dank der angekündigten Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler eine „neue Ära“ einläuten. Die beiden Unternehmen wollen den viertgrößten Automobilhersteller der Welt bilden. Der Zusammenschluss soll spätestens im ersten Halbjahr 2021 abgeschlossen werden.

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