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Opel-Chef Lohscheller : „Große SUV kommen aus der Mode“

  • -Aktualisiert am

Der Opel-Chef Michael Lohscheller während der Fahrt am Steuer eines Zafira Life Bild: Frank Röth

Im Interview prophezeit Opel-Chef Michael Lohscheller den Tod des bulligen Geländewagens. Mit einem neuen E-Modell will der Rüsselsheimer Autohersteller den „Streetscooter“ der Post angreifen.

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          Vor zwei Jahren haben die Franzosen in Rüsselsheim das Kommando übernommen: der Autohersteller Opel wurde im Sommer 2017 Teil des Peugeot-Konzerns (PSA), Michael Lohscheller rückte als Nachfolger für Karl-Thomas Neumann an die Spitze. Französisch musste er dafür nicht lernen, das Geld für Sprachkurse sparen sich die neuen Eigentümer. Arbeitssprache im gesamten Konzern ist Englisch. Das kennen sie bei Opel aus den trüben Zeiten unter General Motors, in denen ein Verlust auf den nächsten folgte. Nach fast 20 Jahren verdient die Marke mit dem Blitz jetzt erstmals wieder Geld, weswegen Lohscheller die neuen Eigner als „Glücksfall für Opel“ preist. Wir treffen ihn an der Konzernzentrale für ein Interview auf vier Rädern, am Steuer sitzt der Chef persönlich; Michael Lohscheller, Jahrgang 1968, knapp zwei Meter groß, verheiratet, zwei Kinder im Teenageralter, 110 absolvierte Marathonläufe.

          Herr Lohscheller, wir hatten uns zur Zafira-Probefahrt verabredet, warum sitzen wir jetzt im Kleinbus?

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