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Opel-Chef im F.A.Z.-Gespräch : „Die Mitarbeiter haben Verständnis für die Kurzarbeit“

Michael Lohscheller ist seit Juni des vergangenen Jahres Chef von Opel. Bild: Alexander Heimann

Was wird aus dem traditionsreichen deutschen Autohersteller Opel? Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt der Chef Michael Lohscheller, was sich nun alles ändert.

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          Als der Rüsselsheimer Opel-Händler „Auto Jacob“ am Samstagmittag zum Grillfest lädt, zeigen sich den gut 100 Besuchern gleich mehrere Hoffnungsträger des traditionsreichen deutschen Autoherstellers. In den Ausstellungsräumen gegenüber dem Opel-Hauptquartier steht an diesem Tag ein neues Auto des Unternehmens, der Grandland X. Der sportliche Geländewagen soll Opel künftig im immer wichtigeren SUV-Segment neue Käufer bringen. Direkt neben dem roten Fahrzeug schüttelt derweil der Opel-Chef Michael Lohscheller Hände und unterhält sich mit Kunden. Der Opel-Chef lächelt und hört aufmerksam zu. Wie auf den neuen Autos ruhen auch auf Lohscheller große Hoffnungen – in Rüsselsheim und darüber hinaus.

          Nach dem Verkauf an den französischen Konzern PSA Peugeot Citroën ist Lohscheller dabei, Opel umzubauen und im besten Falle wieder zu einem profitablen Unternehmen zu machen. Der Autohersteller ist seit gut 18 Jahren defizitär, was den früheren Eigentümer General Motors dazu bewogen hatte, Opel im vergangenen Jahr an PSA zu verkaufen. Schon in zwei Jahren soll das Unternehmen wieder 2 Prozent Rendite erwirtschaften. Im November hat Lohscheller in seinem Umbauplan namens „PACE!“ skizziert, wie das gehen soll: Elektrisch international und eben profitabel solle Opel werden.

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