https://www.faz.net/-gqe-7im0w

Onlinehandel : Post testet neue Briefkästen für Pakete

  • Aktualisiert am

Rund um Ingolstadt sollen die neuen Paketkästen zunächst eingesetzt werden Bild: ddp

Im Internet ist schnell bestellt. Das Problem beginnt oft mit der Zustellung. In einem Probelauf bietet die Post jetzt spezielle Paketbriefkästen für zuhause an.

          1 Min.

          Die Deutsche Post testet in Zeiten wachsenden Internethandels neue Paketkästen. Im Stadtgebiet und Umland von Ingolstadt startet jetzt ein Probelauf, bei dem Kunden erstmals den neuen Kasten bestellen können. Damit können Lieferungen auch in Abwesenheit der Kunden direkt zugestellt werden. Bezahlen muss den Kasten der Kunde.

          Es handelt sich dabei um eine Art überdimensionierten Briefkasten, in dem die Zusteller Pakete hinterlegen können. Eine Post-Sprecherin bestätigte einen entsprechenden Bericht des „Donaukuriers“.

          Allerdings steht das Angebot nur für Ein- und Zweifamilienhäuser zur Verfügung und ist für Mietshäuser bislang ungeeignet. Bezahlen muss den Paketkasten der Kunde. Je nach Größe kostet er zwischen 99 und 179 Euro. Verschiedene Variationen wie beispielsweise ein integrierter Briefkasten oder zukünftig auch ein Sockel sind wählbar.

          Nach dem sechs- bis zwölfmonatigen Probelauf könnte der Paketkasten später flächendeckend in ganz Deutschland eingeführt werden. Postbote und Paketkastenbesitzer sollen mit je einem Schlüsselchip Zugang zum Kasten haben, der Zusteller hinterlässt die Sendungen einfach und nimmt Retouren aus dem Behälter mit. Ingolstadt habe sich aufgrund einer „gewissen Anzahl von Paketen“ als geeigneter Probestandort erwiesen, sagte die Post-Sprecherin. Im Internet haben sich demnach bereits viele Interessenten für den Kasten eingetragen.

          Mit dem neuen Angebot will die Deutsche Post auf das stark zunehmende Versandgeschäft durch das Internet reagieren. Der Onlinehandel sorgte in den vergangenen Jahren in Deutschland wiederholt für Rekorde. Besonders stark gefragt sind Waren wie Bekleidung, Bücher und Unterhaltungsmedien. Aber auch Lebensmittel und Drogerieartikel werden verstärkt im Internet bestellt und sorgen bei der Post für Hochbetrieb.

          Weitere Themen

          Besser als „Bodo“

          PR-Profis auf Clubhouse : Besser als „Bodo“

          Clubhouse gilt als Trend-App und hat in Deutschland nun das erste PR-Desaster verursacht. Wie verhält man sich richtig in den virtuellen Quasselrunden? Wie aktiv sind die PR-Agenturen schon? Und lohnt es sich, dabei zu sein?

          Topmeldungen

          Ob er gerade spielt? Ramelow im Juli 2020 im Thüringer Landtag

          PR-Profis auf Clubhouse : Besser als „Bodo“

          Clubhouse gilt als Trend-App und hat in Deutschland nun das erste PR-Desaster verursacht. Wie verhält man sich richtig in den virtuellen Quasselrunden? Wie aktiv sind die PR-Agenturen schon? Und lohnt es sich, dabei zu sein?
          „Die Antikörper-Medikamente eignen sich vor allem für Risikopatienten wie Heimbewohner oder Immunsupprimier“:Virologin Sandra Ciesek.

          Virologin Sandra Ciesek : „Schnell gegen Coronavirus-Mutanten eingreifen“

          Coronavirus-Varianten herrschen hierzulande noch nicht vor. Nach Ansicht der Virologin Sandra Ciesek müssen sie aber rasch bekämpft werden. Im Interview spricht die Frankfurter Wissenschaftlerin auch über die neuen Antikörper-Medikamente.
          Der frühere britische Premierminister Gordon Brown im September 2014, wenige Tage vor dem Referendum, im schottischen Clydebank

          Schottische Unabhängigkeit : Ein gescheitertes Königreich?

          Der frühere britische Premierminister Gordon Brown schlägt Alarm: Die Pandemie hat den Unabhängigkeitsdrang vieler Schotten nicht gebremst. Es drohe das Ende des Vereinigten Königreichs.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.