https://www.faz.net/-gqe-8pkzk

Online-Händler : Amazon kündigt 100.000 Arbeitsplätze in Amerika an

  • Aktualisiert am

In einem Amazon-Zentrum in Kalifornien. Bild: AFP

Nun wird auch Amazon Stellen in den Vereinigten Staaten schaffen. Für Hochqualifizierte genauso wie für Ungelernte, sagt der Chef.

          Der amerikanische und weltgrößte Online-Händler Amazon will binnen 18 Monaten 100.000 neue Stellen in seinem Heimatmarkt schaffen. Das kündigte das Unternehmen an diesem Donnerstag an.

          Die Zahl der Mitarbeiter wird damit auf mehr als 280.000 steigen. „Diese neuen Job-Möglichkeiten stehen Menschen aus dem ganzen Land und mit jeder Art von Erfahrung, Ausbildung und Können offen“, heißt es in einer Mitteilung.

          Ingenieure und Software-Entwickler sind dem Unternehmen zufolge genauso gefragt wie Ungelernte. Amazon-Chef Jeff Bezos erklärte, das Unternehmen wolle weitere Logistikzentren eröffnen und in neue Technologien investieren. Bezos nannte hierfür beispielhaft den Ausbau von Online-Speicherplätzen, so genannten Clouds, Robotertechnik und Logistiklösungen.

          Die Mitteilung wurde eine gute Woche vor der Amtseinführung des künftigen Präsidenten Donald Trump veröffentlicht. Trump hat neue Arbeitsplätze innerhalb der Vereinigten Staaten versprochen und sich gegen die Abwanderung von Produktionsstätten ins Ausland ausgesprochen. Er forderte wiederholt Unternehmen auf, Stellen in Amerika zu schaffen.

          Weitere Themen

          Dubai – Stadt des geschmuggelten Goldes Video-Seite öffnen

          Illegale Exporte aus Afrika : Dubai – Stadt des geschmuggelten Goldes

          Länder wie Uganda, Tansania, Ghana und Sambia erleiden enorme Verluste durch den illegalen Export von Gold in die Arabischen Emirate. Auch der Preis für Umwelt und Arbeiter ist hoch. Eine Studie deckt den Umfang des illegalen Handels auf.

          Topmeldungen

          Dramatisiertes Wetter : Die „Dürre“ und ihre Profiteure

          Die Europawahl wird nicht die letzte gewesen sein, die zur schicksalhaften „Klimawahl“ ausgerufen wird. Wenn aber das Wetter die Politik bestimmt, sind wir dann noch im Zeitalter von Aufklärung, Technik und Rationalität?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.