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Outdoor-Spezialist : Wie Mammut „digitaler Leader“ werden will

In diesem Rucksack von Mammut steckt ein NFC-Chip. Bild: Keystone

Seit über 155 Jahren gibt es den Schweizer Alpinausrüster Mammut. Im Jahr 2015 stürzte das Unternehmen in eine Krise. Doch Geschäftsführer Oliver Pabst hat ambitionierte Ziele.

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          An Aufmerksamkeit mangelte es Mammut zuletzt nicht: So etwa in München, wo der Schweizer Outdoor-Spezialist vergangene Woche als einer der Hauptsponsoren der Digitalkonferenz DLD omnipräsent war – auf den Plakaten und Leinwänden prangte das unverkennbare Logo mit dem Steinzeittier, ebenso auf den knallbunten Daunenjacken, die den Gästen für die 50 Meter Kälte zwischen den beiden Veranstaltungsorten gereicht wurden. Auch auf den großen schwarzen Rucksäcken stand in fetten Buchstaben der Markenname, ein Gastgeschenk an die Redner.

          Jessica von Blazekovic

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wer die jüngste Entwicklung von Mammut nicht mitbekommen hat, den dürfte die starke Präsenz des Unternehmens auf einem Tech-Gipfel überrascht haben. Galt der Erfinder des Bergseils doch als etwas in die Jahre gekommen und angestaubt. So betreibt die Sportbekleidungsmarke beispielsweise erst seit zwei Jahren einen eigenen Online-Shop. Doch ungefähr seit demselben Zeitraum hat das im Jahr 1862 gegründete Traditionsunternehmen auch einen neuen Geschäftsführer – und der hat sich ein ambitioniertes Ziel gesteckt: „Mammut wird digitaler Leader in der Outdoor-Industrie, und zwar weltweit“, sagt Oliver Pabst im F.A.Z.-Gespräch.

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