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Ölkatastrophe Deepwater Horizon : Halliburton hat Beweise vernichtet

  • Aktualisiert am

Im April 2010 verbrannte die Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko. Bild: dpa

Das amerikanische Unternehmen Halliburton hat zugegeben, Beweise im Zusammenhang mit der vor drei Jahren explodierten Ölplattform „Deepwater Horizon“ vernichtet zu haben.

          Das Unternehmen Halliburton gesteht nach Angaben des amerikanischen Justizministeriums, nach der Katastrophe auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010 Beweise vernichtet zu haben. Das Unternehmen, das an den Bohrarbeiten auf der verbrannten Plattform beteiligt war, habe zugesagt, in einem geplanten Verfahren auf schuldig zu plädieren, teilte das Ministerium mit.

          Halliburton sei bereit, eine entsprechende Strafe zu zahlen. Es habe zudem bereits freiwillig 55 Millionen Dollar an die National Fish and Wildlife Foundation in den Vereinigten Staaten gezahlt.

          Halliburton war während der Bohrung unter anderem mit der Mischung des Zements zum Verschließen des Bohrlochs beteiligt. Bei den vernichteten Beweisen handele es sich um Ergebnisse von Computersimulationen nach der Katastrophe.

          Im April 2010 war die Plattform im Golf von Mexiko vor der amerikanischen Küste explodiert. Es kamen elf Arbeiter ums Leben. Über Monate strömten große Mengen Öl aus, weite Teile der Golfküste wurden verseucht.

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