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Nutzfahrzeuge : Fahrzeugbauingenieure gesucht

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Bild: F.A.Z.

Die Nutzfahrzeugindustrie entwickelt sich immer mehr zum Jobmotor in Deutschland. In den letzten zehn Jahren sind die Beschäftigtenzahlen um 12 Prozent gewachsen.

          Die Nutzfahrzeugindustrie entwickelt sich immer mehr zum Jobmotor in Deutschland. Während in vielen Industriezweigen der Stellenabbau unaufhörlich voranschreitet, erweist sich die deutsche Nutzfahrzeugbranche als wichtige Stütze in Deutschland.

          Derzeit arbeiten hierzulande mehr als 200.000 Menschen direkt im Nutzfahrzeugbereich - das sind nach Einschätzung des Verbands der Automobilindustrie rund 12 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren und 5.000 Beschäftigte mehr als vor drei Jahren. Nimmt man die von Betrieb, Wartung und Einsatz des Nutzfahrzeuges abhängig Beschäftigten hinzu und bezieht Service, Handel und Dienstleistungen mit ein, hängen rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland von den Lastwagen ab, soviel wie seit Jahren nicht.

          Entwickeln, berechnen und konstruieren

          Besonders begehrt sind Stellen als Fahrzeugbauingenieure bei den großen Automobilkonzernen. Aber auch eine Beschäftigung bei Transport- und Logistikunternehmen, bei Verkehrsbetrieben, in Ingenieurbüros, bei technischen Überwachungsvereinen und im öffentlichen Dienst ist möglich. Fahrzeugbauingenieure entwickeln, berechnen und konstruieren Lastwagen, Sattelzüge, Omnibusse und Sonderfahrzeuge für spezielle Einsatzzwecke oder einzelne Baugruppen wie Antriebe, Fahrwerke oder Karosserien.

          Oft eingesetzt werden Maschinenbauer der Fachrichtung Fahrzeugbau mit dem Hochschulabschluß als Diplomingenieure. Ihre Arbeitsgrundlage ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stets die Einbeziehung der neuesten technischen Erkenntnisse wie Spezialsoftware und CAD-Station (Computer Aided Design), der Rechnerunterstützung in Planung, Entwurf und Konstruktion. Die Entlohnung in der Nutzfahrzeugindustrie gilt allgemein als gut, liegt jedoch unter dem, was in der Autoindustrie durchschnittlich an Gehältern gezahlt wird.

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