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Nach Air-Berlin-Pleite : Niki soll an British-Airways-Muttergesellschaft gehen

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Er ist raus: Niki Lauda im Cockpit eines Airbus A319 im Jahr 2009. Bild: dpa

Nun ist offenbar entschieden, an wen die zahlungsunfähige Fluglinie Niki geht. „Ich bin nicht mehr im Rennen“, sagt der frühere Rennfahrer und Unternehmensgründer Niki Lauda.

          Die zahlungsunfähige Air-Berlin-Tochtergesellschaft Niki soll wohl an die britisch-spanische Luftfahrt-Holding IAG verkauft werden. Der Konzern, zu dem neben British Airways und Iberia auch der spanische Billigflieger Vueling gehört, sei der letzte verbliebene Bieter, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag habe IAG die höchste Offerte abgegeben. IAG lehnte eine Stellungnahme ab.

          Der Gläubigerausschuss hatte zuvor entschieden, die Verkaufsverhandlungen vorerst exklusiv mit einem Bieter fortzusetzen, wie ein Sprecher des Niki-Insolvenzverwalters Lukas Flöther erklärte. Den Namen nannte er nicht. Der vorläufige Gläubigerausschuss habe Flöther beauftragt, den Kaufvertrag in den nächsten Tagen „endzuverhandeln“.

          Niki-Gründer Niki Lauda gab sich geschlagen. „Ich bin nicht mehr im Rennen“, sagte der frühere Rennfahrer der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“. Neben IAG und Lauda hatten auch der Reisekonzern Thomas Cook mit seiner Tochtergesellschaft Condor sowie der Reisekonzern TUI ihren Hut in den Ring geworfen. Thomas Cook habe den Zuschlag nicht erhalten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Condor lehnte eine Stellungnahme ab.

          Die Zeit drängt: Der neue Eigentümer muss schon ab Januar die Gehälter der ungefähr 1000 Niki-Mitarbeiter zahlen und den Flugbetrieb finanzieren. Die Lufthansa, die Niki ursprünglich für 200 Millionen Euro kaufen wollte, hatte Insidern zufolge dem Ferienflieger zur Überbrückung bis zu 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Lufthansa zog das Angebot aber wegen des Widerstands der EU-Wettbewerbshüter Mitte Dezember zurück. Daraufhin musste Niki Insolvenz anmelden.

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