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Niki Lauda : Stehaufmännchen und Ikone

Auf dem Weg der Besserung: Niki Lauda. Bild: dpa

Der Flugunternehmer und frühere Rennfahrer Niki Lauda kämpft gegen gesundheitliche Unwägbarkeiten. Finanziell aber steht der Österreicher auf der sonnigen Seite.

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          Im vergangenen Sommer haben ihn viele Beobachter schon an der Grenze zum Jenseits gesehen. Der österreichische Flugunternehmer Nikolaus „Niki“ Lauda musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Seither war der Wiener im Allgemeinen Krankenhaus immer wieder Patient. Zunächst schien die Anfang August durchgeführte Transplantation erfolgreich in der dafür bekannten Universitätsklinik verlaufen zu sein. Danach stellten sich Schwierigkeiten ein. Auch nach dem Jahreswechsel musste er mit einer Influenza vorübergehend wieder in die Klinik und befindet sich nun auf dem Weg der Besserung.

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Lauda war schon in jungen Jahren mit ernsten Gesundheitsproblemen konfrontiert. Als Rennfahrer der Formel 1 überlebte er 1976 am Nürburgring einen schweren Unfall, der seither sein Gesicht entstellt. Ein Priester gab ihm die Letzte Ölung. Lauda überlebte und holte ein Jahr später seinen zweiten Weltmeister-Titel. 1979 trat er zurück, 1982 kam er zurück und holte zwei Jahre später seinen dritten Champions-Pokal. Während des Unglücks auf dem Nürburgring saß Lauda minutenlang im brennenden Ferrari, im Klinikum Mannheim retteten Ärzte sein Leben. Am meisten litt aber seine Lunge, die durch das Einatmen des giftigen Rauches und des Löschschaum schwer verätzt wurde.

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