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Neuorganisation des Geschäfts : Ebay zahlt Steuern in Deutschland statt Luxemburg

Ist bald die Drehscheibe für das Europageschäft: Kleinmachnow bei Berlin Bild: Andreas Pein

Der Konzern bündelt sein Europa-Geschäft vor den Toren Berlins und dürfte dort bald mehr Steuern zahlen. Was tun Amazon und Google?

          Der Internetmarktplatz Ebay organisiert sein Europageschäft neu – mit der Folge, dass das Unternehmen künftig in Deutschland mehr Steuern zahlen dürfte. Statt über Luxemburg läuft das Geschäfts künftig über eine Gesellschaft vor den Toren Berlins. Die gewerblichen Kunden hat der amerikanische Konzern schon auf die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hingewiesen.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Eine Antwort, ob es interne Schätzungen gibt, was die Umstellung für die Steuerzahlungen von Ebay in Deutschland bedeutet, gab der Konzern auf Nachfrage nicht. Er wies nur allgemein darauf hin, dass gewerblichen Verkäufern aus Deutschland, die umsatzsteuerpflichtig sind und bislang Nettorechnungen erhalten haben, künftig deutsche Umsatzsteuer berechnet würden. Zudem gälten die allgemeinen Regeln für den Vorsteuerabzug wie bei jeder anderen Rechnung mit Umsatzsteuer eines in Deutschland ansässigen Unternehmens. Konkret heißt das: Was Ebay an Umsatzsteuer einnimmt, kann der gewerbliche Partner an Vorsteuer geltend machen. Das dürfte also für den Fiskus ein Nullsummenspiel bedeuten. Aber wenn Ebay auf diese Weise mehr Gewinn in Deutschland machen sollte, dürfte der Konzern zumindest mehr Ertragsteuern in Deutschland zahlen.

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