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Neues Supraleiternetz : So will München den Blackout verhindern

Werner Prusseit, Geschäftsführer von Theva Bild: Jan Roeder

In München wird das Stromnetz erneuert, damit es nicht zu einem Stromausfall kommt, wenn überall Elektroautos geladen werden. Die Stadt setzt auf eine neue Technik und will das längste Supraleiterkabel der Welt bauen.

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          Es ist der Albtraum eines jeden Stromversorgers: Die Lichter gehen aus, Züge und U-Bahnen bleiben stehen, Tausende Haushalte sind ohne Strom. Weil immer mehr Energie aus Wind und Sonnenlicht in ein für große Schwankungen schlecht gerüstetes Stromnetz geleitet wird und gleichzeitig der Energiebedarf in den Metropolen steigt, könnte es künftig häufiger zu Blackouts kommen.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Selbst eine Stadt mit guter Netzinfrastruktur wie München wäre dagegen nicht gefeit, sagen Kritiker der Energiewende. „An die Gefahr eines langanhaltenden, flächendeckenden Stromausfalls glaube ich nicht, dafür hat unser Netz ausreichend Reserven, und in München existieren heute eigene Stromerzeugungsanlagen“, hält Peter Michalek von den Stadtwerken München dagegen. Der Elektrotechniker räumt ein: „ Aber natürlich müssen wir die Versorgungskabel in der 110kV-Technologie bautechnisch erneuern.“

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