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Verbraucherschutz : Handy-Abzocke mit Abofallen

  • -Aktualisiert am

Ohne etwas falsch zu machen, in der Abo-Falle: Jugendlicher am Smartphone Bild: dpa

Leistungen werden in Rechnung gestellt, die der Kunde nie bestellt hat: Verbraucherschützer beklagen das Abrechnen von dubiosen Diensten. Die Mobilfunkanbieter dagegen haben weniger Bedenken.

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          Fehlende gesetzliche Vorschriften sorgen dafür, dass hierzulande Handynutzer von dubiosen Dienstanbietern abgezockt werden. Plötzlich werden Gebühren für Flirtkontakte, Erotikinhalte, Spiele oder Klingeltöne fällig. Nutzer sollen dafür einen Vertrag eingegangen sein, was viele allerdings bestreiten. Indirekt unterstützt wird das illegale Abkassieren von Telekommunikationsunternehmen. Drittanbieter-Abofallen seien nach wie vor ein Verbraucherproblem im Telekommunikationsmarkt, sagt Tom Janneck, leitender Marktwächter für Digitales der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Manche Netzbetreiber zeigten sich mittlerweile nach Beschwerden kulant und erstatteten das Geld an die Verbraucher zurück. „Dennoch wird Verbrauchern noch immer ohne ihr Wissen oder Wollen erst einmal Geld abgebucht“, kritisiert Janneck.

          Die zuständigen Marktwächter haben nun eine aktuelle Warnung herausgegeben. Nach Informationen der F.A.Z. handelt es sich um die in Berlin gemeldete Zed GmbH, welche Mobilfunkkunden Musik-, Spiele- und Bilder-Abos anbietet. Laut Verbraucherzentrale würden die Handynutzer wie aus heiterem Himmel mit einer SMS auf den angeblichen Kauf eines Dienstes hingewiesen. Über die Leistung und das Zustandekommen des Abschlusses gebe es jedoch keinerlei Informationen. Abgebucht würde über den Netzbetreiber. Kunden von Vodafone seien offenbar besonders stark betroffen. Beschwerden von Verbrauchern aus ganz Deutschland lägen vor.

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