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Neuer Siemens-Vorstand : Buschs dickes Lastenheft

Hat sein Team zusammen gestellt: Der neue Vorstandschef von Siemens, Roland Busch. Bild: Jan Roeder

Dem neuen Vorstandschef von Siemens stehen eine ganze Menge an Herausforderungen bevor. Er darf die von ihm innigst geliebte Aufgabe des Technologievorstandes im Konzern behalten. Das Modell scheint Schule zu machen.

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          Roland Busch meldet erleichtert Vollzug: „Ich freue mich sehr, dass wir unser Führungsteam jetzt komplett haben.“ Der neue Vorstandsvorsitzende von Siemens hat sein Team zusammen – mit Finanzvorstand Ralf Thomas als alter Kämpe, mit Personalvorständin und Siemens-Neuling Judith Wiese, dem aufgestiegenen Matthias Rebellius (zuständig für den Bereich intelligente Infrastruktur) und mit Vorstand Cedrik Neike, der im Oktober die wichtige Konzernsparte digitale Industrie übernimmt.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Unerwähnt – wahrscheinlich auch bewusst ausgeblendet – blieb die für einen Technologiekonzern imminent wichtige Position des Technologievorstandes oder des Chief Technology Officer (CTO). Da gilt: Nicht Gesagtes sagt genug. Zur großen Freude des 55 Jahre alten Busch bleibt er CTO, der er seit dem Jahr 2016 ist. Damit wird das Lastenheft des Vorstandschefs noch dicker. Ein Unternehmenssprecher hat dies auf Anfrage bestätigt, was in der Vorwoche untergegangen ist.

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