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Neuer Chef : Playmobil beendet seine Führungskrise

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In der Playmobil-Welt war Unruhe; jetzt ist ein neuer Chef gefunden. Bild: dpa

Nach dem Tod des Unternehmenspatriarchen Brandstätter hatte beim Spielzeughersteller Playmobil über Monate eine Führungskrise geschwelt. Jetzt ist endlich ein neuer Chef gefunden - der dem Unternehmen schon sehr lange verbunden ist.

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          Mit der Ernennung eines Vorstandsvorsitzenden beendet der Hersteller von Playmobil-Spielzeug, die Firma Geobra Brandstätter, die seit Monaten schwelende Führungskrise an der Unternehmensspitze. Die Funktion übernimmt zum 1. Dezember das bisherige Stiftungsbeiratsmitglied Steffen Höpfner, wie ein Firmensprecher mitteilte.

          Der 50-Jährige stehe künftig sowohl an der Spitze der Brandstätter Unternehmensstiftung als auch der Horst Brandstätter Holding, erklärte der Sprecher. Er ergänze damit die bisher aus den drei Mitgliedern Robert Benker, René Feser und Silke Heinrich bestehende Unternehmensleitung der Firmengruppe.

          Direkt nach dem Studium zu Playmobil gekommen

          Höpfner sei künftig für die Entwicklung neuer Firmenstrategien, die Personalentwicklung und Unternehmensbeteiligungen zuständig. Die Brandstätter-Gruppe erreichte 2015 einen Umsatz von 616 Millionen Euro und beschäftigt auf der ganzen Welt mehr als 4100 Mitarbeiter.

          Höpfner war als junger Wirtschaftsingenieur direkt nach dem Studium zu Geobra Brandstätter gekommen, hatte aber zwischendurch bei einer Unternehmensberatung gearbeitet. 2003 kehrte er zu dem Zirndorfer Unternehmen zurück. Seit 2009 war er Geschäftsführer der Geobra und der Horst Brandstätter Holding. Mit dem Tod des Firmenpatriarchen Horst Brandstätter wechselte er 2015 in den Stiftungsbeirat.

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