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Knorr-Bremse-Chef im Gespräch : „Wir müssen unser Geschäft nicht auf Biegen und Brechen ändern“

Schwieriger Start: Vorstandschef Jan Mrosik am 30.09.2021 in München. Bild: Jan Roeder

Jan Mrosik steht seit Anfang des Jahres an der Spitze von Knorr-Bremse. Im Interview spricht er über seine Lehren aus den geplatzten Übernahmeplänen des Autozulieferers Hella, seine Zukunftsstrategie und über das Geschäft in China.

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          Herr Mrosik, Sie sind Anfang des Jahres zu Knorr-Bremse gekommen, kurz darauf ist der Mehrheitsaktionär Heinz Hermann Thiele verstorben. Wie sehr hat der plötzliche Tod des Patriarchen das Unternehmen getroffen?

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
          Ilka Kopplin
          Wirtschaftskorrespondentin in München.
          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Herr Thiele hat dieses Unternehmen über Jahrzehnte geprägt. Er hat es auf zwei Säulen fokussiert und weltweit aufgestellt, um nah am Kunden zu sein. Dafür steht Herr Thiele wie kein anderer. Sein unerwarteter Tod hat uns alle tief getroffen, es ist ein schmerzhafter Verlust. Allerdings hat Herr Thiele schon Jahre zuvor das Unternehmen mit der Besetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats vorbereitet auf die Zeit nach ihm. Und nicht zuletzt hat er Knorr-Bremse über den Börsengang vor drei Jahren auf eigene Beine gestellt.

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