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Software im Auto : Ein Einkaufszentrum auf vier Rädern

Die Computer-Software im Auto bekommt eine zentrale Bedeutung. Bild: AFP

Der Wolfsburger Automobilkonzern soll radikal umgebaut werden. Von weniger als 10 auf mehr als 60 Prozent soll der Eigenanteil bei der Software steigen. Das wird eine echt Herausforderung – und die Konkurrenz schläft nicht.

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          Es kommt nicht oft vor, dass Volkswagen-Chef Herbert Diess und sein Widerpart Bernd Osterloh vom Konzernbetriebsrat sich so einig sind wie beim Thema Digitalisierung. Das Auto der Zukunft wird zum Smartphone auf vier Rädern. Es ist „nicht länger nur Transportmittel“, sagte Diess jetzt vor Spitzenmanagern des Konzerns. Das bedeutet: „Die Zeit klassischer Automobilhersteller ist vorbei.“ Volkswagen will seine Autos zu Vertriebsplattformen für digitale Produkte machen – zu digitalen Einkaufszentren.

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Der Mann, der VW zu einem softwaregetriebenen Unternehmen umbauen soll, ist Christian Senger. Mit 500 Software-Fachleuten des Konzerns hat der Software-Vorstand der Marke VW im Frühjahr 2019 in einer – wie es damals hieß – „agilen Software-Einheit“ angefangen. Jetzt sind es bereits mehr als 2000, die in der Software-Einheit arbeiten, weitere 2500 neue Mitarbeiter sollen in diesem Jahr dazukommen. In fünf Jahren sollen es mehr als 10.000 IT-Fachleute in einer eigenen Konzernmarke werden.

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