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Tesla Chefaufseherin : Die Musk-Bändigerin

Ihm wird in Zukunft genauer auf die Finger geschaut: Tesla-Chef Elon Musk Bild: AFP

Die Australierin Robyn Denholm steigt auf zur Chefaufseherin von Tesla. Nun hat sie eine gewaltige Aufgabe: Sie soll das Riesenego Elon Musks zähmen.

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          Größer hätte der Gegensatz kaum ausfallen können – hier ein lauter Mann, dort eine eher leise Frau. Der Technikvisionär bekommt einen Zahlenmenschen als Aufpasser. Robyn Denholm erscheint gut gewählt: Sie strahlt Verlässlichkeit aus, hat den Blick für die Bilanzen. Nun muss sie eines der größten Egos dieser Welt beaufsichtigen. Die 55-jährige Australierin wird Vorsitzende des Verwaltungsrates von Tesla. Damit muss sie den Gründer Elon Musk auf die Finger schauen und manches Mal wohl auch klopfen. Immerhin hatte die amerikanische Börsenaufsicht Musk zum Amtsverzicht für drei Jahre verdonnert, nachdem der auf Twitter schrieb, Tesla werde von der Börse genommen – was den Kurs nach oben trieb, aber nicht stimmte. Nach der Ankündigung von Denholms Aufstieg legte die Tesla-Aktie gut 2 Prozent zu.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Wer ist die Dame, die sich zutraut, Musk zu zähmen? Die James Murdoch, den Sohn von Medienzar Rupert Murdoch, auf dem Weg an die Tesla-Spitze aus dem Feld schlug? Sie ist entschieden, unternehmungslustig, wagemutig. Sie hat in ihrem Leben nicht nur hart gearbeitet, sondern auch immer wieder Neues, Unbekanntes in Angriff genommen. Denholm liebt die Herausforderung.

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