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Decathlon, XXL, Stadium und Co : Die große Schlacht im Sporthandel

Die kleineren Sportartikel-Fachgeschäfte halten sich in den Innenstädten – noch. Bild: dpa

Der deutsche Sportartikel-Markt ist hart umkämpft. Konventionelle Händler halten sich zwar in den Innenstädten, doch sie treffen auf neue Ketten und mächtige Online-Giganten. Sogar frühere Partner der Branche werden zu Konkurrenten.

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          Mit aller Macht breitet sich die französische Sporthandelskette Decathlon auf dem deutschen Markt aus. In dieser Vorweihnachtswoche eröffnet das Unternehmen in Köln, Braunschweig und Magdeburg noch schnell die nächsten drei Filialen, im kommenden Jahr sollen quer durch die Republik 15 weitere folgen. Dann gäbe es 80 Geschäfte – von 1229 in der ganzen Welt. Die Besonderheit am Angebot sind die vielen Produkteigenmarken, die schon 80 Prozent des gesamten Sortiments ausmachten. „Der deutsche Markt ist der interessanteste in ganz Europa“, heißt es von Seiten Decathlons.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Interessant ist der hiesige Sporthandel tatsächlich, aber vor allem am schärfsten umkämpft. Und nicht nur wegen Decathlon. Schon wollen neue Anbieter aus dem Ausland den Fuß in die Tür bekommen wie die Discounter XXL (Norwegen) und Stadium (Schweden). Nach der Fusion von Karstadt und Kaufhof hat die Signa-Gruppe aus Österreich als Besitzer angekündigt, ihre Aktivitäten im Sporthandel auszuweiten.

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