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Netzagentur entscheidet : Post darf Briefe teurer machen

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Der Standardbrief kostet ab dem kommenden Jahr 70 Cent. Bild: dpa

Nun ist es amtlich: Normale Briefe zu verschicken kostet ab dem kommenden Jahr 70 Cent. Die Post darf wie erwartet ihre Preise erhöhen.

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          Ab dem kommenden Jahr müssen sich Verbraucher in Deutschland abermals an höhere Briefpreise und neue Briefmarken gewöhnen. Die Bundesnetzagentur hat nun wie erwartet der Post erlaubt, die entsprechenden Preise anzuheben.

          Danach steigen unter anderem das Briefporto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von 62 Cent auf 70 Cent und der Maxibrief (bis 1000 Gramm) von 2,40 auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten statt der bisherigen 2,15 Euro. Die neuen Briefmarken sowie Ergänzungsmarken sind bereits seit Donnerstag in allen Postfilialen oder auch online erhältlich.

          Zugleich herrscht damit aber für drei Jahre Ruhe an der Preisfront. Die Post, die sich als Marktführer alle Preise im lizenzierten Briefbereich (bis 1000 Gramm) von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen muss, verpflichtete sich, das Porto für alle Briefprodukte bis einschließlich des Jahres 2018 stabil zu halten.

          Grund der Portoerhöhungen waren gesetzliche Änderungen der regulierten Entgelte vom Frühjahr dieses Jahres. Durch den erhöhten Spielraum will die oberste Aufsichtsbehörde dem Branchenführer mehr Möglichkeiten geben, um auf „die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz“ (E-Mail, SMS, Whatsapp) reagieren zu können.

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