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Nestle reagiert : Keine Maggi-Nudeln in Indien mehr - vorerst

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Erst mal nicht mehr im Supermarkt-Regal: Maggi-Instant-Nudeln in einem Laden in Mumbai. Bild: Reuters

Indische Lebensmittel-Kontrolleure wollen eine bedenklich hohe Blei-Konzentration in Instant-Nudeln aus dem Hause Nestle festgestellt haben. Der Konzern widerspricht - bietet sie zunächst aber nicht mehr an.

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          Nestle nimmt seine populären Instant-Nudeln der Marke Maggi in Indien angesichts von Gesundheitsbedenken vorerst vom Markt. Für die Verbraucher sei die Informationslage derzeit verwirrend, begründete der Konzern aus der Schweiz an diesem Freitag seinen Schritt. Lebensmittel-Kontrolleure hatten zuletzt erklärt, sie hätten in den Nudeln bedenklich hohe Blei-Konzentrationen gefunden. Darauf wurde der Verkauf in der Hauptstadt Neu-Delhi für 15 Tage untersagt, in mindestens sechs Bundesstaaten ist er derzeit verboten.

          Nestle zufolge können die Nudeln bedenkenlos verzehrt werden. Externe und interne Test von 125 Millionen Packungen der Nudeln hätten gezeigt, dass der Blei-Anteil in dem Produkt innerhalb der von den Behörden erlaubten Werte sei. Die Lebensmittel-Behörde im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh hatten indes erklärt, sie hätten während einer Routinekontrolle eine Blei-Konzentration gefunden, die um das siebenfache über dem Grenzwert liege.

          Die Nudeln stehen für 15 bis 20 Prozent des Nestle-Umsatzes in Indien. Die Packungen werden für umgerechnet 20 Cent angeboten und sind landesweit an nahezu jeder Straßenecke zu haben.

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