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Nestlé-Chef im Interview : Keine Verpackung soll auf dem Müll landen

Ulf Mark Schneider Bild: Rainer Wohlfahrt

Dieses Versprechen will der Nestlé-Chef bis 2025 erfüllen. Außerdem sollen sowohl der Zucker- als auch der Salzgehalt reduziert werden. Wie will der Konzern das erreichen?

          6 Min.

          Herr Schneider, früher leiteten Sie den Gesundheitskonzern Fresenius. Jetzt führen Sie einen Konzern, der von Schokolade bis Pizza unzählige ungesunde Produkte verkauft. Fühlen Sie sich wohl an Ihrem Platz?

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Johannes Ritter

          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Sehr sogar. Und lassen Sie mich festhalten: Wir bieten auch enorm viele Nahrungsmittel an, die außerordentlich gesund sind. Wir arbeiten seit mehr als 20 Jahren daran, das Ernährungsprofil unserer Produkte zu verbessern, das verdanken wir der weitsichtigen Strategie meiner Vorgänger. Genau das zeichnet Nestlé aus: die Idee, über bessere Ernährung die Gesundheit zu verbessern. Gerade in der westlichen Welt gibt es häufig das traurige Phänomen, dass die Menschen einerseits überernährt sind mit Kalorien, und gleichzeitig fehlt es ihnen an wichtigen Mikronährstoffen.

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