Neue Normalität :
Naturkatastrophen kosten Versicherer so viel wie nie

Lesezeit: 3 Min.
Die Folgen des Hurrikan „Irma“ waren im Süden Floridas deutlich sichtbar.
Stürme, Erdbeben und Überschwemmungen verursachten 2017 laut Münchener Rück einen Schaden von 330 Milliarden Dollar. Das liegt nicht nur am Klimawandel.

Die Hurrikan-Serie in Amerika und andere Naturkatastrophen hätten die Versicherer und Rückversicherer im vergangenen Jahr so viel Geld gekostet wie noch nie, hat die Münchener Rück berechnet. Der größte Rückversicherer der Welt bezifferte die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen an diesem Donnerstag auf 135 Milliarden Dollar. Insgesamt verursachten Stürme, Erdbeben und Überschwemmungen 2017 einen Schaden von 330 Milliarden Dollar. Das war die zweithöchste registrierte Summe seit Beginn der Aufzeichnungen 1970. Den bisher größten Schaden hatte es im Jahr 2011 gegeben mit dem Tsunami und der folgenden Atomkatastrophe im japanischen Fukushima, die zusammen und auf heute umgerechnet 354 Milliarden Dollar kosteten.

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