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Nasa-Mission : Deutsche Technik auf dem Mars

Die Mission „Mars 2020“ ist der fünfte Auftritt der Nasa auf dem Roten Planeten. Der Star der Veranstaltung ist der Rover namens „Perseverance“. Bild: Nasa/JPL-Caltech

Firmen wie Jenoptik und Infineon steuern mit ihren Chips, Sensoren und Objektiven zum Erfolg der Weltraummission bei – und haben da schon einige Erfahrungen.

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          Es durfte sich nicht wiederholen, was vor viereinhalb Jahren geschah: Die Marssonde Schiaparelli der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) prallte ungebremst mit einer Geschwindigkeit von 540 Kilometern in der Stunde auf die Oberfläche des Nachbarplaneten der Erde. Von ihr blieb nicht mehr viel übrig. Die Menschheit hatte ein teures Projekt in den Marsstaub gesetzt, Jahre harter Forschungsarbeit waren vergeblich, Häme und Spott dafür sicher.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Stephan Finsterbusch

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In diesem Jahr lief es deutlich besser. Der Marsrover Perseverance („Ausdauer“) landete am vergangenen Donnerstag punktgenau und problemlos auf dem Roten Planeten. Nasa-Mitarbeiter feierten den sanften „Touchdown“ stehend und jubelnd. Rund um die Welt bangten Menschen an Fernsehern, Computern und Smartphones mit. Die anspruchsvolle Mission Millionen Kilometer von der Erde entfernt sorgte für so viel Faszination und Bewunderung, dass sich die beteiligten Unternehmen im Glanz des Ruhms sonnen können. Darunter auch deutsche.

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