https://www.faz.net/-gqe-9m3tv

3,4-Milliarden-Deal eingetütet : Nächste Übernahme auf dem Marihuana-Markt steht bevor

  • Aktualisiert am

Hanfknospen auf der International Cannabis Business Conference Bild: dpa

In Nordamerika boomt das Geschäft mit legalem Cannabis, auch am Aktienmarkt. Dem kanadischen Unternehmen Canopy ist der Kauf eines amerikanischen Konkurrenten 3,4 Milliarden Dollar wert – unter einer Voraussetzung.

          1 Min.

          In Nordamerikas boomender legaler Marihuana-Industrie bahnt sich eine weitere große Übernahme an. Der kanadische Branchenriese Canopy Growth will den amerikanischen Rivalen Acreage Holdings schlucken. Die Unternehmen verkündeten am Donnerstag eine Grundsatzvereinbarung und taxierten den Wert des Deals auf insgesamt rund 3,4 Milliarden Dollar, umgerechnet 3,0 Milliarden Euro.

          Voraussetzung dafür, dass der Kauf zustande kommt, wäre allerdings eine landesweite Legalisierung der Cannabis-Produktion unter dem amerikanischen Bundesgesetz. Bislang ist die Droge zwar in vielen Bundesstaaten zu medizinischen Zwecken oder als Genussmittel erlaubt, aber nicht von der Regierung in Washington.

          Canopy lässt sich das Vorkaufsrecht für Acreage 300 Millionen Dollar kosten, der Rest der Kaufsumme würde beim Abschluss der Übernahme fließen. Die Wette der Kanadier auf den Marihuana-Markt im Nachbarstaat kam bei Anlegern gut an – die Aktien von Canopy legten im frühen Handel um über acht Prozent zu. Die Papiere von Acreage verbuchten noch stärkere Kursgewinne.

          Weitere Themen

          Flughafen Köln/Bonn in der Verlustzone

          Rote Zahlen : Flughafen Köln/Bonn in der Verlustzone

          Für das laufende Jahr erwartet Nordrhein-Westfalens zweitgrößtes Drehkreuz einen Verlust von 19,9 Millionen Euro. Mehrere Airlines steuern den rheinischen Landeplatz nicht mehr an.

          VW-Werk in der Türkei steht vor dem Aus

          Wegen Angriff auf Syrien : VW-Werk in der Türkei steht vor dem Aus

          Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil sieht wegen der türkischen Invasion keine Grundlage mehr für die geplante Milliardeninvestition. Das sei ein „Schlag ins Gesicht von Menschenrechten“.

          Topmeldungen

          Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) spricht in Salzgitter mit Journalisten.

          Wegen Angriff auf Syrien : VW-Werk in der Türkei steht vor dem Aus

          Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil sieht wegen der türkischen Invasion keine Grundlage mehr für die geplante Milliardeninvestition. Das sei ein „Schlag ins Gesicht von Menschenrechten“.
          Luisa Neubauer: Die „Fridays for Future“-Bewegung wird medial vor allem von jungen Frauen repräsentiert.

          Shell-Jugendstudie : Es ist der Klimawandel, Dummkopf!

          „Eine Generation meldet sich zu Wort“: So heißt die 18. Shell-Jugendstudie. Eine neue Entwicklung stellten die Autoren nicht nur bei Themen fest, die Jugendlichen Sorgen bereiten – sondern auch bei den Geschlechterrollen.
          Trumps ehemaliger Sicherheitsberater John Bolton Ende September in Washington D.C.

          Wegen Ukraine-Affäre : Bolton wollte Giulianis Vorgehen überprüfen

          Die Ukraine-Affäre zieht immer weitere Kreise. Medienberichten zufolge soll Trumps ehemaliger Sicherheitsberater John Bolton über das Vorgehen Rudy Giulianis so beunruhigt gewesen sein, dass er einen Anwalt einschalten wollte.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.