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Nachtflugverbot : Bahn darf nachts keine Drohnen gegen Graffiti-Sprüher einsetzen

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Beinahe 8 Millionen Euro Schaden verursachen Graffiti-Sprüher jedes Jahr der Bahn. Bild: Rosenkranz, Henner

Beinahe 8 Millionen Euro Schaden entsteht der Bahn jährlich durch Graffiti-Sprüher. Mit Drohnen und Wärmebildkameras will sie gegen Sprayer vorgehen - darf das aber nur tagsüber.

          Die Deutsche Bahn darf nächtliche Graffiti-Sprüher nicht mit Drohnen aufspüren. Die Luftsicherheitsbehörden der Bundesländer verbieten dem Unternehmen, die mit Wärmebildkameras bestückten Flugapparate in der Nacht zu nutzen, berichtet die „Bild am Sonntag“.

          Drohnen tagsüber einzusetzen sei hingegen erlaubt. Ein Bahn-Sprecher bestätigte die Darstellung. Die Aufnahmen der Drohnen sollten vor Gericht gegen Sprüher verwendet werden. Laut „Bild am Sonntag“ kostet eine Drohne 50.000 Euro.

          7,6 Millionen Euro Schaden

          Das teilweise Einsatzverbot der Luftsicherheits-Behörden kommt, obwohl die Drohnen-Testflüge erfolgreich abgeschlossen seien. „Die Test sind exzellent gelaufen, ein hervorragendes Einsatzmittel“, sagte Gerd Neubeck, Sicherheitschef der Deutschen Bahn: „Jedoch erteilen die Luftsicherheitsbehörden der Länder derzeit keine Fluggenehmigung für die Nachtstunden.“

          Mit Wärmebildkameras der Drohnen sollten Sprüher auch Nachts auf Zug-Abstellgleisen aufgespürt und gefilmt werden. Die Bilder könnte man als Beweismittel vor Gericht gegen die Sprüher verwenden. Eine Drohne kann in bis zu 150 Metern Höhe fast geräuschlos fliegen und aufklären - gesteuert von einem Sicherheitsmitarbeiter oder per Autopilot. Durch Graffiti entstünden der Bahn jedes Jahr ein Schaden in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro.

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