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Nach Wirecard-Skandal : Die Wirtschaftsprüfer bangen um ihr Image

Die Unternehmenszentrale Tower 185 der größten Wirtschaftsprüfergesellschaft in Deutschland, PWC Bild: Kien Hoang Le

Die Branche wächst zwar auch in Corona-Zeiten. Doch das Verfolgerfeld hinter den „Big Four“ wird kleiner – und die Sorgen über die Folgen des Wirecard-Skandals wachsen.

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          Der Betrugsskandal bei Wirecard hat die gesamte Wirtschaftsprüferbranche aufgeschreckt. „Das bereitet uns Sorge. Die kritische Einstellung der Prüfer zu den Mandanten und gegenüber dem Prüfgegenstand wird noch einmal verstärkt“, fasst Rainer Grote, geschäftsführender Partner der Wirtschaftsprüfung RSM die Folgen für die Branche auf einer Präsentation der neuesten Branchenzahlen durch die Marktforschung Lünendonk zusammen. Aber allein die kritische Einstellung noch einmal zu schärfen reicht nicht. Wirecard hat eine große Welle der Kritik, aber auch von Reformvorschlägen für die Branche losgetreten, die mehr forensische Prüfung auf betrügerische Sachverhalte hin ebenso umfasst wie eine andere Art der Aufsicht oder eine Trennung von Prüfung und Beratung.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          „Man darf die Diskussion aber nicht auf einen oder einige wenige Punkte verengen“, mahnt Christoph Regierer, geschäftsführender Partner von Mazars. Es müsse die gesamte Corporate-Governance-Prüfung von internen Prüfungen im Unternehmen über den Aufsichtsrat und die Wirtschaftsprüfer bis hin zur Börsenaufsicht diskutiert werden. „Das gesamte System der externen Rechnungslegung muss hinterfragt werden“, pflichtet ihm Volker Krug bei, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Deloitte.

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