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Geglückter Beginn der Mission : Neue Ära im Weltraum

  • -Aktualisiert am

Space-X-Chef Elon Musk feiert: Nach knapp neun Jahren sind erstmals wieder Astronauten von Amerika aus zur ISS gestartet – mit seinem Unternehmen. Bild: dpa

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Nasa bei einem bemannten Flug ins All einen großen Teil der Verantwortung einem privaten Unternehmen, Space X, überlassen. Der Weg für die Zukunft der Raumfahrt wurde damit geebnet.

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          Donald Trump ist nicht gerade für sein Interesse an Wissenschaft und seine Neugier auf Unerforschtes bekannt. Daher mag es auf den ersten Blick etwas verwundern, dass der amerikanische Präsident sich enorm für die Raumfahrt begeistern kann. Freilich passt dies bestens in seine „America First“-Philosophie, denn Errungenschaften im All eignen sich seit jeher, um Nationalstolz zu zelebrieren. Das wussten auch frühere Präsidenten wie John F. Kennedy, der Amerikaner einst darauf einschwor, Menschen zum Mond zu bringen. „Nicht weil es leicht, sondern weil es schwer ist“, wie er in einer berühmten Rede sagte.

          Im Rahmen der Apollo 11-Mission gelang das 1969 tatsächlich, es war ein monumentaler Triumph für das Land im Rennen um das Weltall mit der damaligen Sowjetunion. Der heutige Präsident sieht sein Land wieder in einem solchen Wettstreit, gerade mit der aufstrebenden Raumfahrtnation China. So wurde unter ihm das Budget der Raumfahrtbehörde Nasa aufgestockt und eine „Space Force“ als eigenständige Einheit der Streitkräfte eingerichtet. Trump drängt die Nasa, bis 2024, dem letzten vollständigen Jahr in einer möglichen zweiten Amtszeit, wieder Astronauten zum Mond zu bringen. Und er sagt, Amerika müsse als erstes Land seine Flagge auf den Mars stellen.

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