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Nach Sonderprüfung : Grenke hat Testat für Abschluss 2020

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Der Schriftzug des Finanzdienstleisters Grenke an der Zentrale des Unternehmens in Baden-Baden Bild: dpa

Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben den Jahresabschluss 2020 uneingeschränkt testiert. Zuletzt hatte der Leasingspezialist mit Bilanzierungsvorwürfen eines Leerverkäufers zu kämpfen.

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          Der wegen seiner Bilanzierung kritisierte Leasingspezialist Grenke hat von der Prüfungsgesellschaft KPMG ein uneingeschränktes Testat für den Konzernabschluss 2020 bekommen. Nach der Mitteilung des Konzerns sprang die Grenke-Aktie auf der Handelsplattform Tradegate am Montag um rund 14 Prozent nach oben.

          Grenke will seinen Aktionären für 2020 zudem eine überraschend deutlich niedrigere Dividende als zuvor zahlen. 26 Cent pro Aktie seien geplant, teilte das Unternehmen mit. Ein Jahr zuvor waren es 80 Cent pro Aktie gewesen. Analysten hatten hingegen mit 71 Cent gerechnet.

          Der Konzerngewinn nach Steuern für das vergangene Jahr liegt den Angaben zufolge bei 88,4 Millionen Euro – 8,5 Millionen Euro mehr als in den vorläufigen Zahlen anvisiert. Dies begründet der Leasingdienstleister mit einer Korrektur der Risikovorsorge im Vorjahr. Zuvor hatte der Konzern schon diese Möglichkeit angedeutet.

          GRENKE AG NA O.N.

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          Sowohl die Corona-Pandemie als auch die Sonderprüfungen haben den Gewinn von Grenke belastet. Weil der Konzern „Basiskriterien“ verletzte, flog die Aktie aus dem S-Dax. Jetzt sieht der Konzern sich wieder im Angriffsmodus: „Wir haben geliefert. Mit dem uneingeschränkten Testat gewinnen wir Vertrauen zurück“, sagte Chefin Antje Leminsky der Mitteilung zufolge.

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