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Nach sieben Jahren : Nationalelf wird von Hugo Boss statt Strenesse ausgestattet

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Luca Strehle Bild: Schmitt, Tobias

Nach sieben Jahren hat die Modemarke Strenesse die Zusammenarbeit mit der Fußball-Nationalelf beendet - „Männer stehen bei uns nicht mehr im Fokus“, heißt es.

          Die Modemarke Strenesse hat die Zusammenarbeit mit der Fußball-Nationalelf beendet, neuer Ausstatter der Kicker ist Hugo Boss. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf Strenesse-Chef Luca Strehle. Dessen Modemarke Strenesse hatte die Kicker seit der Weltmeisterschaft 2006 eingekleidet. Im Mai sei die Kooperation nun ausgelaufen, sagte Luca Strehle dem Blatt.

          Er bedaure den Schritt sehr, betonte Luca Strehle, der das Familienunternehmen seit einem Jahr leitet. Jogi Löw und die Spieler hätten Strenesse als Herrenmarke erst richtig bekannt gemacht, sagte Strehle der F.A.S.: „Aber Männer stehen bei uns momentan nicht im Fokus.“

          Erste Priorität hat die finanzielle Neuausrichtung des angeschlagenen Luxuslabels. Im kommenden Frühling muss Strehle eine private Anleihe über 12 Millionen Euro (plus neun Prozent Zinsen) zurückzahlen. Deshalb prüfen die Strehles derzeit, ob sie sich Kapital besorgen können, so lange die Zinsen tief sind.

          „Wir hoffen, dass die Finanzierung in den nächsten Wochen, spätestens im Herbst, über die Bühne geht“, sagte Strehle. Am liebsten wäre ihm eine langlaufende Mittelstandsanleihe. Ein Verkauf der Firma dagegen komme nicht in Frage: „Strenesse bleibt ein Familienunternehmen,“ bekräftigte Strehle.

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