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Mit staatlichem Rettungspaket : Wie es für die Lufthansa jetzt weitergeht

Fliegen mit Masken: Die neue Normalität auch bei Lufthansa Bild: Reuters

Mit Staatshilfe fliegt der Konzern weiter. Um die neuen Schulden abzutragen, werden Verkäufe nötig. Verkehrsprognosen, der nötige Personalabbau und das Agieren eines Großaktionärs bleiben Risikothemen.

          6 Min.

          Carsten Spohr ist als intensiver Nachrichtenleser bekannt. Mitunter kann der Lufthansa-Vorstandschef noch Wochen später aufzählen, welcher Kommentator welches Argument als erster eingeführt hat. Seit Spohr in den Aufsichtsrat des Münchner-Rück-Konzerns eingezogen ist, hat er täglich Artikelsammlungen zu zwei Großkonzernen auf dem Schreibtisch – und ist um eine Erkenntnis reicher. Für den Rückversicherer erhält er oft eine einstellige Zahl an Seiten, zur Lufthansa waren es zuletzt auch mal mehr als 100 Blätter am Tag – und das auch nur, weil die Presseauswerter des Konzerns eine Vorauswahl trafen.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Lufthansa sorgt für Schlagzeilen, wegen des 9 Milliarden Euro schweren Rettungspakets des Staats steht der Konzern besonders in der Aufmerksamkeit. Und daran wird sich wohl vorerst wenig ändern, obwohl Aktionäre in einer außerordentlichen Hauptversammlung mit 98 Prozent das Hilfspaket samt Staatseinstieg mit 20 Prozent gebilligt haben.

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