https://www.faz.net/-gqe-7jthp

Nach der Praktiker-Pleite : Baumarkt-Kette Max Bahr überlebt wohl doch

  • Aktualisiert am

Max Bahr gibt es auch (noch) in Hamburg. Bild: dpa

Durchbruch geschafft: Die Handelskette Globus übernimmt offenbar die meisten Max Bahr-Märkte. In letzter Minute hat sie sich mit einer britischen Bank geeinigt, der die Baumarkt-Immobilien gehören.

          1 Min.

          Infolge der Pleite der Baumarktkette Praktiker kämpft auch deren Tochtergesellschaft ums Überleben. Offenbar mit Grund zur Hoffnung. 58 der verbliebenen 73 Max-Bahr-Baumärkte stehen vor der Rettung, berichtet eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

          Die saarländische Supermarktkette Globus habe sich dem Eigentümer der Baumarkt-Immobilien, der britischen Royal Bank of Scotland (RBS), in letzter Minute auf einen Kauf der Häuser geeinigt. Das hatten die Gläubiger von Max Bahr und Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder zur Bedingung für einen Verkauf an Globus gemacht. Die Verträge sollen demnach an diesem Mittwoch unterschrieben werden. Die Zeitung „Hamburger Abendblatt“ berichtete ebenfalls über eine Einigung.

          In letzter Minute

          Globus werde die Baumarktkette unter der angestammten Marke Max Bahr und den Warenbestand übernehmen, hieß es in Verhandlungskreisen. Hätten sich die Bank und Globus nicht geeinigt, hätte an diesem Mittwoch in allen Märkten der Schlussverkauf begonnen. Die RBS und der Insolvenzverwalter wollten sich nicht zu den Informationen äußern, Globus war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

          Max Bahr ist der letzte Teil der Baumarkt-Kette Praktiker, der nach der Insolvenz noch eine Überlebenschance hat. Ein Verkauf an den Dortmunder Konkurrenten Hellweg war vor gut einer Woche gescheitert, weil dieser sich nicht mit dem Vermieter einigen konnte.

          Weitere Themen

          Ikea drängt in die Innenstädte

          Zukunft der Möbelindustrie : Ikea drängt in die Innenstädte

          Ikea will näher ran an die Kunden. In Paris gibt es schon ein Geschäft des Möbelhändlers in der Innenstadt, in Wien entsteht eines. Denn: Auf die grüne Wiese zieht es immer weniger Käufer und auch der Onlinehandel wächst kräftig.

          Lufthansa solle aufhören zu „zocken“ Video-Seite öffnen

          UFO stellt Ultimatum : Lufthansa solle aufhören zu „zocken“

          Die Kabinengewerkschaft UFO will den Arbeitskampf bei der Lufthansa wieder aufnehmen, sollte die Fluggesellschaft nicht zu Kompromissen bereit sein. Sollte Lufthansa weiter „zocken“, werde man sich schon in naher Zukunft auf erneute Streiks einstellen müssen.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.