https://www.faz.net/-gqe-75i3j

Nach Banesto-Übernahme : Santander streicht 3000 Stellen

  • Aktualisiert am

Eine Filiale der Banco Santander in Madrid. Bild: dpa

Die Banco Santander plant 3000 Arbeitsplätze abzubauen. Die Stellenstreichungen nehme die spanische Bank vor, nachdem sie ihre Tochter Banesto vollständig übernommen habe, hieß es in der Zeitung „Cinco Dias“.

          1 Min.

          Die größte spanische Bank Santander will einem Zeitungsbericht zufolge nach der vollständigen Übernahme der Tochter Banesto 3000 Stellen streichen. Die Zeitung „Cinco Dias“ berief sich in ihrem Bericht am Freitag auf Bankkreise und Gewerkschaften.

          Gespräche mit den Gewerkschaften über Stellenkürzungen würden am 9. Januar beginnen, hieß es weiter. Santander war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

          Santander hatte im vergangenen Monat mitgeteilt, auch die noch ausstehenden Anteile an seiner 110 Jahre alten Tochter Banesto zu übernehmen. Im Zuge der Übernahme sollen 700 Filialen geschlossen werden, um die Kosten angesichts der Krise der spanischen Finanzbranche zu senken. Santander hatte auch von einem Stellenabbau gesprochen, aber noch keine konkreten Zahlen genannt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Unruhen wegen George Floyd : Ausgangssperre in Los Angeles

          Die Gewalt in Amerika eskaliert. In Detroit wird ein Demonstrant erschossen, in Oakland ein Polizist. Minnesotas Gouverneur entschließt sich zu einem einmaligen Schritt – und Trump gießt weiter Öl ins Feuer. Er beschuldigt linke Gruppen, hinter den Unruhen zu stecken.
          Der Start am Weltraumbahnhof in Florida

          Cape Canaveral : Erste bemannte SpaceX-Rakete erfolgreich gestartet

          Es ist der erste bemannte Weltraumflug Amerikas seit neun Jahren – die Privatfirma SpaceX hat ihre Crew-Dragon-Kapsel ins All geschickt. Der erfolgreiche Start der zweistufigen Rakete bedeutet eine grundsätzliche Abkehr von der Art und Weise, mit der Astronauten bisher in den Orbit befördert werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.