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Modellbahnhersteller : Märklin trennt sich von Geschäftsführer Löbich

  • Aktualisiert am

Stefan Löbich Bild: dpa

Der traditionsreiche Modellbahnhersteller Märklin und sein Geschäftsführer Stefan Löbich haben sich nach drei Jahren getrennt. Offensichtlich gab es unterschiedliche Auffassungen über den Kurs.

          Vier Monate nach der Übernahme von Märklin durch den Spielwarenkonzerns Simba Dickie ist der Geschäftsführer des Modellbahnhersteller gegangen: Der 49-Jährige Stefan Löbich verlasse das in Göppingen ansässige Unternehmen nach drei Jahren „in beiderseitigem Einvernehmen“, heißt es in einer Mitteilung. Offenbar gab es unterschiedliche Auffassungen über den Kurs.

          Die Ideen seien „nicht deckungsgleich“ mit denen des neuen Eigentümers gewesen, wurde der Diplom-Kaufmann von dpa zitiert. „Da ist es besser, wenn man das frühzeitig erkennt und sich einigt“, sagte Löbich. Er war 2010 von Insolvenzverwalter Michael Pluta verpflichtet worden. „Wir bedauern den Schritt von Herrn Löbich“, sagte der neue Eigentümer, „akzeptieren aber seine Entscheidung.“ Ihm sei es gelungen, neue Vertriebswege aufzubauen und damit neue Absatzmärkte zu schaffen.

          Märklin hatte 2012 rund 109 Millionen Euro Umsatz gemacht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag mit rund 10 Millionen Euro auf dem Niveau der Vorjahre. Die Nachfolge stand zunächst nicht fest. Durch die beiden anderen Geschäftsführer könnten die Aufgaben abgefangen werden, so dass kein Druck entstehe voreilige Entscheidungen zu treffen.

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