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Model 3 : Tesla findet keinen Ersatz für Bordcomputer aus China

  • Aktualisiert am

Ein Tesla Model 3 Bild: AFP

Seit August muss der Elektroautobauer einen Sonderzoll für seine Bordcomputer aus China bezahlen. In einer Mitteilung an die amerikanische Regierung warnt Tesla, dass ein Umstieg zu lange dauere – und die Qualität leiden würde.

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          Der amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla bittet die Regierung von Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China um Ausnahmen. Konkret geht es um den in China gefertigten Bordcomputer für die neue Limousine Model 3, laut Tesla das „Gehirn des Fahrzeugs“.

          Auf dieses Teil gilt seit August ein Sonderzoll von 25 Prozent. Der Konzern teilt in seiner bislang nicht öffentlich bekannten Anfrage an die Trump-Regierung, dass der Sonderzoll in diesem Fall Tesla wirtschaftlich schaden könne. Er erhöhe die Kosten und gehe damit zulasten der Rentabilität. Auch der amerikanischen Branchenprimus GM ist vom Handelsstreit der beiden größten Wirtschaftsmächte betroffen und warnt vor einer Eskalation.

          Tesla baut den aus China eingeführten Bordcomputer in seinem Werk im kalifornischen Fremont in die Autos ein. Es sei kein anderer Lieferant gefunden worden, der die spezifischen Anforderungen erfülle und ausreichend schnell und mit der geforderten Stückzahl liefern könne. Ein Umstieg hätte das Projekt um 18 Monate verzögert. Außerdem könne er zu einer schlechteren Qualität führen.

          Tesla wollte sich am Freitag nicht zu den Anträgen äußern. Die anderen Autobauer haben bislang keine Antwort der Trump-Regierung auf ihre Forderungen nach Ausnahmen bekommen.

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