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Karstadt und Kaufhof : Mit der Fusion geht die Angst um

  • -Aktualisiert am

Eine Frau an der Kasse eines Karstadt-Warenhauses in Essen. Bild: dpa

In vielen Fußgängerzonen liegen sich Karstadt und Kaufhof direkt gegenüber – mit der Fusion bangen zahlreiche Mitarbeiter um ihre Jobs. Doch auf eine radikale Standort-Auslese will Mehrheitseigentümer Benko wohl verzichten.

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          Nach dem Plazet der Kartellwächter für die Fusion von Karstadt und Kaufhof grassiert in der Belegschaft von rund 32.000 Mitarbeitern die Furcht vor Stellenabbau und Standortschließungen. Details zum Umbau der kriselnden Warenhauskonzerne werden erst in den kommenden Wochen ausgearbeitet, hieß es am Freitag in Köln und Essen.

          Ulrich Friese
          Redakteur in der Wirtschaft.

          In dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen betreibt Kaufhof künftig etwa 96 Warenhäuser, Karstadt ist an 79 Standorten präsent (siehe Grafik). Schon im Zuge der Verhandlungen über den neuen Warenhauskonzern sickerte durch, dass im gesamten Filialnetz zunächst nur drei bis fünf Standorte vor der Auslese stehen. Schließlich sei der neue Eigentümer daran interessiert, so viele Kaufhäuser wie möglich und das Gros der Arbeitsplätze im Konzern zu erhalten.

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