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Deutsche Bank : Drama, Baby, Drama!

  • -Aktualisiert am

Die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt. Bild: EPA

Deutsche-Bank-Chef John Cryan regiert nur noch auf Abruf. Jetzt handelt er sich auch noch einen schweren Rüffel des Aufsichtsrats ein.

          5 Min.

          Ruhe. Endlich Ruhe. Die Herrschaften in der Deutschen Bank sehnen nichts mehr herbei als ruhige Ostern. Froh müssen die Festtage gar nicht werden. Das geht auch schlecht nach den Chaostagen in der „Drama-Bank“, als welche der Konzern inzwischen vorgeführt wird.

          Georg Meck
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Klar ist: Der Chef regiert nur noch auf Abruf. Neue Ideen müssen her, wohl oder übel auch neue Köpfe. Vorsorglich sondiert die Deutsche Bank den Markt, führt informelle Bewerbergespräche auf der Suche nach Ersatz für John Cryan, dem aufrichtig Glücklosen an der Konzernspitze. Es gebe keinen Auftrag für Headhunter, betonen sie in der Bank. Den braucht es auch nicht, in solchen Harakiri-Situationen werden die Personalberater von sich aus tätig, zu offensichtlich ist Cryans Misere: drei Jahre Verluste in Folge, Börsenwert halbiert, Stimmung am Boden.

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