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Mini-Salami : Unilever verkauft die Bifi an Amerikaner

  • Aktualisiert am

Unilever hat entschieden: Die Bifi muss weg. Bild: picture alliance / ZB

Unilever verkauft das Geschäft mit der bekannten Mini-Salami. Dazu gehört auch die Produktionsstätte im mittelfränkischen Ansbach.

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          Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever trennt sich von dem Geschäft mit der „Mini-Salami“ Bifi und verkauft es an den Fleischsnack-Spezialisten Jack Link’s aus den Vereinigten Staaten. Die Sparte, zu der neben Bifi auch die in Großbritannien und Irland verkaufte Marke Peperami gehört, wechselte für eine nicht genannte Summe den Besitzer, teilte der Konzern mit. Dazu gehöre auch die Produktionsstätte im mittelfränkischen Ansbach.

          „Da wir unser Portfolio weiterhin anpassen, um nachhaltiges Wachstum für Unilever zu garantieren, glauben wir, dass das Potential dieser Marken jetzt mit Jack Link’s voll ausgeschöpft werden kann“, sagte Unilever-Europapräsident Jan Zijderveld. Zur Markenfamilie von Unilever gehören auch die Produkte unter den Namen „Knorr“, und „Pfanni“, die Eismarke Langnese“ sowie „Domestos“-Reinigungsprodukte.

          Die Bifi-Sparte war im Jahr 1972 gegründet worden und umfasst neben der Salami mittlerweile auch andere Fleischsnack-Produkte. Schon im vergangenen Herbst hatte Unilever angedeutet, die Wurstprodukte in Folie abgeben zu wollen. Unilever setzt früheren Unternehmensangaben zufolge jährlich rund 64 Millionen Bifi-Wurst-Snacks ab - vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

          In der Anfangsphase wurde die Mini-Salami vor allem durch Fernsehwerbung mit dem Slogan „Bifi muss mit“ bekannt. Der Käufer Jack Link’s ist international durch seinen „Beef Jerky“ bekannt; dabei handelt es sich um Trockenfleisch in Streifen, das in Deutschland keine Tradition hat und wenig Anklang findet.

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