Boom für Containertransporte :
Milliardengewinn von Hapag-Lyod ermöglicht Superdividenden für Aktionäre

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Das Hapag-Lloyd Containerschiff "Brussels Express" wird an einem Container-Terminal im Hamburger Hafen im September 2021 abgefertigt.
Des einen Freud, des anderen Leid: Während die Kunden über hohe Transportpreise ächzen, bekommen die Anteilseigner der Reederei eine Superdividende. Doch es tauchen erste Anzeichen für eine Normalisierung auf.

Die Klagen über ausufernde Transportkosten auf den Containerschiffen sind unüberhörbar laut geworden – in den Worten des Hapag-Lloyd-Chefs Rolf Habben Jansen klingt derselbe Sachverhalt so: „Wir blicken auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr zurück“, sagte er anlässlich der Bilanzvorlage 2021. Getrieben von höheren Frachtraten infolge sehr starker Nachfrage nach Exportgütern aus Asien, habe Hapag-Lloyd ein Konzernergebnis von 9,1 Milliarden Euro erzielt, fast das Zehnfache des Vorjahres. Bei einem Umsatz von 22,2 Milliarden Euro ergibt sich daraus eine Umsatzrendite von 40 Prozent nach Steuern. Gemessen am operativen Ergebnis (Ebitda) liegt die Marge sogar bei 48,7 Prozent.

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