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Drittligist gerettet? : Ein Milliardär für Kaiserslautern

Frische Luft beim FCK: Der luxemburgische Unternehmer Flavio Becca steigt ins Fußballgeschäft ein. Erster Stopp ist der Kaiserslauter Verein. Bild: dpa

Der Luxemburger Baulöwe Flavio Becca steigt in den deutschen Fußball ein und will den FCK aus der Versenkung holen. Seine sportlichen Investitionen waren allerdings nicht immer erfolgreich.

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          Ein Interesse, sich oder seinen Besitz extravagant in der Öffentlichkeit darzustellen, wird Flavio Becca nicht zugeschrieben. Also: keine goldglitzernden Sportwagen, keine Superyacht im Mittelmeer, auch keine wilden Promi-Partys. Lieber würde sich der Unternehmer im Hintergrund halten, heißt es aus seinem Umfeld. „Ich brauche keine Interviews geben“, sagte er einmal: „Ich will mich nicht mit anderen vergleichen. Ich bin Flavio und bleibe Flavio“. Und wer ihn etwas besser kennt, berichtet noch: Tag und Nacht – es geht immer um Geschäfte.

          Michael Ashelm

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Becca, Sohn italienischer Einwanderer aus Umbrien, ist heute einer der reichsten Luxemburger. Der 56 Jahre alte Baulöwe nutzte den Immobilienboom im Großherzogtum geschickt, wurde vom Maurer in dem Unternehmen seines Vaters zum Milliardär. Nun steigt der Sportfan in den deutschen Fußball ein und will den abgewirtschafteten Fritz-Walter-Klub 1. FC Kaiserslautern wieder aus der Versenkung der dritten Liga nach oben bringen.

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