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Militärtransporter A400M : Prestigeprojekt von Airbus kämpft mit neuen Problemen

  • Aktualisiert am

Testflug eines Airbus A400M Bild: dpa

Beim Militärtransporter A400M ist es zu einer neuen Panne gekommen. Ein Triebwerk schaltete sich während des Flugs aus. Bei der Auslieferung an die Bundeswehr drohen weitere Verzögerungen.

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          An den Triebwerken des Truppentransporters A400M sind nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung Probleme festgestellt worden. Wie das Blatt am Freitag schreibt, gehören zu den auftretenden Mängeln am Propeller-Getriebe unter anderem Materialverschleiß und mangelnde Hitzebeständigkeit. Einzelne Bestandteile des Propellergetriebes enthielten zudem Materialfehler. Bei einer britischen A400M-Maschine habe sich während eines Flugs ein Triebwerk ausschaltet, schrieb die Zeitung. Bei den drei deutschen Maschinen soll dies dem Verteidigungsministerium zufolge allerdings noch nicht passiert sein.

          Der Absturz eines A400M in Spanien hatte im vergangenen Jahr Zweifel an dem Prestigeprojekt des Flugzeugbauers Airbus geweckt. Planungsmäßig sollte die Bundeswehr in diesem Jahr neun neue A400M-Maschinen erhalten. Doch es liege „seitens des Herstellers noch keine aktuelle Lieferplanung 2016“ vor, erklärte das Ministerium auf Anfrage des Blattes. Grünen-Verteidigungspolitiker Tobias Lindner hält laut „Bild“-Zeitung eine plangemäße Lieferung für „äußerst unrealistisch“. Er erwartet weitere Lieferverzögerungen durch die Triebwerksprobleme.

          Die Entwicklung des A400M bei Airbus war begleitet von politischen, finanziellen und technischen Problemen, in deren Folge sich das Projekt um Jahre verzögerte und verteuerte. Die Luftwaffe bekam Ende 2014 ihre erste Maschine. Der A400M soll die Transall-Maschinen ablösen, die teils fast fünf Jahrzehnte alt sind.

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