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Gute Zahlen : Die Cloud hilft Microsoft

  • Aktualisiert am

Erfreut sich guter Zahlen: Der Softwarekonzern Microsoft Bild: Reuters

Der Softwareriese Microsoft hat gestern bessere Zahlen vorgelegt als erwartet; besonders das Cloud-Geschäft boomt. In einer Sparte allerdings sind die Umsätze gesunken.

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          Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft hat mit seinen am Donnerstag nach Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Das Unternehmen profitierte dabei vor allem von Produkten rund um „Cloud Computing“. Hierauf hat der Vorstandsvorsitzende Satya Nadella seit seinem Antritt vor etwas mehr als drei Jahren den Schwerpunkt des Unternehmens gesetzt.

          Microsoft ist auf diesem Gebiet zum Beispiel mit der Plattform Azure vertreten, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Informationstechnik ins Internet zu verlagern. Der Umsatz mit Azure hat sich in den vergangenen drei Monaten fast verdoppelt. Ein weiterer Wachstumsmotor aus der Cloud-Kategorie ist Office 365, die internetbasierte Variante von Microsofts Bürosoftware, deren Umsatz um mehr als 40 Prozent zulegte. Hinter diesen Wachstumsraten bleibt das Betriebssystem Windows, das einst als wichtigstes Produkt von Microsoft galt, heute weit zurück.

          Karrierenetzwerk Linkedin hilft bei Umsatzplus

          Insgesamt meldete Microsoft für das Schlussquartal des Geschäftsjahres 2016/2017 (30. Juni) ein Umsatzplus um 13 Prozent auf 23,3 Milliarden Dollar. Dabei half dem Konzern das im vergangenen Dezember übernommene Karrierenetzwerk Linkedin, das einen Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar beisteuerte.

          Der Umsatz in der Computer-Sparte sank dagegen im vierten Geschäftsquartal um 1,5 Prozent auf 8,82 Milliarden Dollar. Den Ausschlag dafür gab vor allem der weitgehende Ausstieg aus dem Smartphone-Geschäft, durch den Erlöse von 361 Millionen Dollar wegfielen. Die Umsätze mit den Tablets und Laptops der Microsoft-Marke Surface sanken um zwei Prozent bzw. 20 Millionen Dollar, weil weniger Geräte abgesetzt wurden. Der Rückgang sei aber zum Teil durch den Verkauf teurerer Modelle abgefedert worden, hieß es.

          Der Nettogewinn hat sich auf 6,5 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Der Gewinn je Aktie vor Sonderposten von 98 Cent war um 27 Cent höher als erwartet.

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