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Vermögensverwalter : Merz nimmt seine Arbeit bei Blackrock wieder auf

  • Aktualisiert am

Friedrich Merz, hier auf dem Parteitag der CDU Anfang Dezember 2018. Bild: Reuters

Zurück in die Wirtschaft: Nachdem er im Rennen um den CDU-Vorsitz gescheitert ist, arbeitet Friedrich Merz nun wieder voll für den weltgrößten Vermögensverwalter. Blackrock hatte zwischenzeitlich bereits nach anderen Kandidaten gesucht.

          Der mit seiner Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz gescheiterte Friedrich Merz ist wieder voll für den weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock im Einsatz. Wie die F.A.Z. berichtet hatte, hat er nie sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschlandablegers von Blackrock niedergelegt. Der Vorstandsvorsitzende, Larry Fink, hatte früh wissen lassen, dass er an dem gut in der Politik vernetzten Wirtschaftsanwalt festhalten wolle.

          Für den Fall, dass Merz die Wahl gewinnen würde oder eine andere wichtige Aufgabe in der CDU übernehmen wolle, hatte das Unternehmen allerdings nach Informationen der F.A.Z. schon nach alternativen Kandidaten gesucht. Inzwischen ist Merz aber wieder voll für den amerikanischen Vermögensverwalter im Geschäft. So wählte er sich in der vorigen Woche in eine Telefonkonferenz für Kunden zu möglichen Folgen des Brexits ein. Nächste Woche wird er gemeinsam mit Fink in Davos sein.

          Merz hatte Anfang Dezember auf dem Parteitag der CDU die Wahl zum Parteivorsitzenden mit 48 Prozent der Delegiertenstimmen knapp gegen Annegret Kramp-Karrenbauer verloren. Nach der Wahl lehnte er es ab, für das Präsidium der CDU zu kandidieren, traute sich zwei Wochen später in einem Interview mit der F.A.Z. aber zu, einen Ministerposten im Kabinett von Angela Merkel (CDU) zu übernehmen. Davon wollte Merkel allerdings nichts wissen. Vielmehr soll Merz Mitglied in einer bestehenden Expertenkommission zur sozialen Marktwirtschaft werden. Zudem soll er an führender Stelle den Themenbereich „Zukunft der transatlantischen Beziehungen“ begleiten. Zu bezweifeln ist, dass seine Anhänger darin die versprochene „enge Einbindung in die Partei“ sehen.

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