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Merck-Chef im Gespräch : „Womit will Deutschland in Zukunft punkten?“

Flüssigkristalle statt Weltrevolution: Merck-Chef Stefan Oschmann hat eine klare Vorstellung von Innovation. Bild: Wonge Bergmann

Die Wirtschaft kommt in der öffentlichen Debatte zu kurz, beklagt der Vorstandschef des Pharma- und Chemiekonzerns Merck, Stefan Oschmann. In der Klimadebatte setzt er auf technologische Lösungen anstatt auf Verbote und Emotionen.

          5 Min.

          Herr Oschmann, vor kurzem ist das Klimapaket der Bundesregierung verabschiedet worden – unter großer Kritik. Wie sehen Sie das Paket?

          Carsten Knop

          Chefredakteur digitale Produkte.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Wir bei Merck sind davon nicht so radikal betroffen. Wenn Sie unseren CO2-Fußabdruck anschauen, dann sind wir im Vergleich zu vielen anderen Playern ein Zwerg. Was nicht bedeutet, dass wir nicht weiter daran arbeiten. Das Klimapaket ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Zur CO2-Bepreisung gibt es keine Alternative. Allerdings müsste man sie so gestalten, dass CO2-neutral gewonnene Energie für die Industrie günstiger zu haben wäre. Wir haben extrem hohe Kosten in Europa.

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