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Absatz sinkt deutlich : Mercedes startet mit einem Minus ins Jahr

Dieter Zetsche bei der Präsentation des Mercedes GLE im März 2015 Bild: Reuters

Daimler ist mit schlechten Zahlen ins Jahr 2019 gestartet. Nur in China läuft’s immer noch gut. Zwei wichtige Märkte aber sind extrem schwach.

          Ins Jahr 2019 ist Daimler mit schwachen Auto-Verkäufen gestartet. Gut 180.000 Autos der Marke Mercedes-Benz wurden abgesetzt, das sind 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Und nur 8300 Autokäufer entschieden sich für einen der Smart-Kleinstwagen, das ist ein Minus von 10,1 Prozent. Trotz dieses deutlichen Rückschlags verweist Britta Seeger, Daimler-Vorstand für den Mercedes-Vertrieb, darauf, dass der Januar immerhin der „zweitbeste Januar aller Zeiten“ war.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Als Grund für das Minus wird der Modellwechsel bei volumenstarken Modellen genannt. So steht in diesen Tagen die neue B-Klasse bei den Händlern zum Verkauf, das alte Modell fand entsprechend wenig Abnehmer. Ähnlich geht es mit dem kompakten CLA, dessen Nachfolger in Las Vegas vorgestellt wurde. Ebenfalls noch in der Markteinführung ist das SUV-Modell GLE.

          Lichtblick in China

          „Wir gehen davon aus, dass wir mit neuen Modellen besonders in der zweiten Jahreshälfte unsere Kunden begeistern werden“, lautet die Ansage von Britta Seeger, die für das Gesamtjahr noch einen neuen Rekord-Absatz plant.

          Besonders deutlich war der Absatzrückgang mit minus 11,9 Prozent in Deutschland, wo 19.300 Autos verkauft wurden. Auch in den Vereinigten Staaten gingen die Verkäufe um 11,1 Prozent auf 22.500 Autos zurück.

          Dagegen ist China für Daimler immer noch ein Lichtblick. Hier stieg der Absatz um 4,8 Prozent auf 71.700 Autos. Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung waren mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten die eigens für den chinesischen Markt entwickelten Langversionen der C- und E-Klasse-Limousinen.

          Die Anleger zeigten sich über die Zahlen nicht erfreut. An der Frankfurter Börse war die Daimler-Aktie zwischenzeitlich mit 1,03 Prozent im Minus. Damit war sie das Schlusslicht im Dax.

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