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Menschenrechte in Hongkong : Wo bleibt die Kritik an China?

  • -Aktualisiert am

In Hongkong wird protestiert, die deutschen Unternehmen äußern sich aber kaum zu den Menschenrechtsverstößen. Bild: Reuters

In Hongkong und Xinjiang sind die Menschenrechte in Gefahr. Deutsche Unternehmen äußern sich trotzdem nicht zu den Verstößen – für sie könnte viel auf dem Spiel stehen.

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          China schockiert die Welt. Lebenslange Haft droht nun in Hongkong dem, der sich dort für Demokratie einsetzt. Das neue Sicherheitsgesetz bestraft sogar Aktivitäten im Ausland. „Rigoros“ werde man das Gesetz umsetzen, kündigte Carrie Lam, Verwaltungschefin der bisher autonomen Sonderverwaltungszone, an.

          Währenddessen erhebt der deutsche Sozialwissenschaftler Adrian Zenz neue Vorwürfe über die Unterdrückung der muslimischen Minderheit in Xinjiang, wo auch Volkswagen ein Werk hat. In der Provinz im Westen soll Chinas Führung mit Hunderttausenden Zwangssterilisationen und Abtreibungen einen „demographischen Genozid“ vorantreiben.

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