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Vorverlegung auf 2030 : Was steckt hinter Söders Kohleausstiegs-Plan?

  • -Aktualisiert am

Ein Jogger vor einer Solaranlage im Ostallgäu Bild: dpa

Bayern sorgt mal wieder für Wirbel in der Energiepolitik. Diesmal nicht als Bremser des Netzausbaus – sondern als Kohleausstiegs-Beschleuniger. Möglich scheint eine Verbindung mit der Autoindustrie.

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          Zum Gespräch über Wasserstoff als „Energieträger der Zukunft!?“ hatte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) am Montag in die Berliner Landesvertretung geladen. Wohl aus Gründen der Vorsicht war das Zukunftsthema mit Ausrufe- und Fragezeichen versehen. Denn die Technologie, Wasserstoff aus Ökostrom zu gewinnen, gilt als wenig effizient, teuer und deshalb als Projekt für die weitere Zukunft und besonders ambitionierten Klimaschutz.

          Andreas Mihm
          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel-, Südosteuropa und die Türkei mit Sitz in Wien.

          Doch seit dem Wochenende könnte diese ferne Zukunft nähergerückt sein. Will doch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den spätestens für das Jahr 2038 geplanten Kohleausstieg auf das Jahr 2030 vorverlegen. Das fällt ihm leicht, hat Bayern doch weder Kohlegruben noch Kohlekraftwerke in nennenswertem Umfang.

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