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Mainzer Unternehmen : Wie Biontech gegen Corona kämpft

Ugur Sahin mit seiner Frau Özlem Türeci, die auch im Biontech-Vorstand ist. Bild: Wolfgang Eilmes

Das Biotechunternehmen kooperiert für eine Impfung jetzt mit dem Fosun-Konzern aus China. Bald sollen klinische Tests starten.

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          Pharmaunternehmen und Forscher auf der ganzen Welt verschreiben sich derzeit der Suche nach Impfstoffen und Medikamenten gegen das Coronavirus: Dazu zählt seit diesem Montag nun offiziell auch das börsennotierte Mainzer Biotechunternehmen Biontech, das sich dafür mit dem chinesischen Pharmakonzern Fosun zusammengetan hat. „Kooperation ist ein absoluter Schlüssel für diese globale Herausforderung. Es gibt gar keine Diskussion, ob eine Impfung nur für China, Deutschland oder Amerika zur Verfügung steht“, sagte Ugur Sahin, Gründer und Vorstandschef von Biontech, im Gespräch mit der F.A.Z.

          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Daniel Schleidt

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Erst kürzlich hatte der amerikanische Präsident Donald Trump für Aufsehen gesorgt, weil er ein Auge auf das Tübinger Biotechunternehmen Curevac geworfen hatte, das wie auch Biontech an einer Impfung gegen das Coronavirus auf Basis von veränderter mRNA arbeitet. Das sind Botenstoffe, die Informationen an Zellen übermitteln. Curevacs Hauptinvestor, SAP-Gründer Dietmar Hopp, hatte sich allerdings dagegen gestellt.

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